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ASZ Vorderland: Gewinnerprojekt gekürt

Im Rahmen des Architekturwettbewerbes „Altstoffsammelzentrum (ASZ) Vorderland“ wurde am Donnerstag, 09. November das Gewinnerprojekt gekürt. Die Architekten Lenz/Kaufmann aus Schwarzach konnten sich mit ihrem Entwurf durchsetzen.

Die Gemeinden des Vorderlandes haben sich dazu entschieden, in der Abfallbewirtschaftung gemeinsame Wege zu beschreiten und ein regionales ASZ im Industriegebiet Sulz (Ecke Industriestraße/Treietstraße) zu errichten. Für den Betrieb ist eine Kooperationslösung mit dem ASZ der Stadt Feldkirch vorgesehen. Die diesbezüglichen Planungen laufen auf Hochtouren.

Wettbewerbsgewinner Lenz/Kaufmann
Im Rahmen eines geladenen Architekturwettbewerbes wurden insgesamt 7 Entwürfe eingereicht. Am 09. November 2016 tagte schließlich das Preisgericht und kam zu einem einstimmigen Ergebnis: Gewinner ist das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Architekturbüro Christian Lenz ZT GmbH/Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH aus Schwarzach. Als direkter Nachrücker wurde die Wettbewerbsarbeit von architektur.terminal hackl und klammer (Röthis) gereiht.

Funktional, wirtschaftlich und architektonisch hochwertig
Das Gewinnerprojekt von Lenz/Kaufmann wurde von der aus Architekten, Bürgermeistern und Fachexperten bestehenden Jury als äußerst funktional, wirtschaftlich und gleichzeitig architektonisch hochwertig bewertet. Hervorzuheben ist zudem die ausgesprochen gute Berücksichtigung der Lärm- und Witterungsverhältnisse am Standort im Industriegebiet Sulz.

In den kommenden Wochen werden das ASZ Vorderland-Projektteam und die Architekten den vorliegenden Entwurf gemeinsam weiterentwickeln. Ziel ist ein Baustart im 1. Halbjahr 2017. Im Laufe von 2018 soll das ASZ Vorderland seinen Betrieb aufnehmen.

 

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Die Wettbewerbsarbeiten werden im Zeitraum von Montag, 14.11.2016 bis Mittwoch, 16.11.2016 im Sitzungssaal des Gemeindeamtes Sulz (1. OG) während der Amtszeiten öffentlich ausgestellt.

 

ASZ Vorderland: Hintergrund-Informationen
Nach der Devise „Verwertung statt Entsorgung!“ werden in der Region Vorderland-Feldkirch zwei regionale Altstoffsammelzentren (ASZ) errichtet. Neben dem ASZ Feldkirch, welches im Mai 2014 eröffnet wurde, entsteht nun in Sulz das ASZ Vorderland.

Regionale Altstoffsammelzentren bieten sowohl für die Bevölkerung wie auch für die beteiligten Kommunen eine Reihe von Vorteilen: Durch kundenfreundliche Öffnungszeiten müssen die Altstoffe zuhause nicht mehr zwischengelagert werden, sondern können unkompliziert in Verbindung mit anderen Fahrten im ASZ abgegeben werden.

Die große Anzahl an verschiedenen Abfallarten ermöglicht eine weitestgehend sortenreine Entsorgung. Wertstoffe können einer sinnvollen Weiterverarbeitung zugeführt werden. So hat nicht nur der Kunde weniger für die Entsorgung zu bezahlen – auch die Betreibergemeinden haben einen finanziellen Vorteil, da durch die Sortenreinheit höhere Erlöse für die Wertstoffe erzielt werden können.

ASZ Vorderland – beteiligte Gemeinden: Feldkirch, Fraxern, Klaus, Laterns, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler, Zwischenwasser

Ansichten des Siegerprojektes sind  unter Downloads abrufbar.