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Regio Vorderland-Feldkirch: Bilanz 2017, Ausblick 2018

Die zielgerichtete Umsetzung von Gemeindekooperationen schreitet in der Regio Vorderland-Feldkirch weiter voran: Das Aufgabenspektrum reicht aktuell vom Bau des ASZ Vorderland über regionale Integrationsmaßnahmen, Projekte in den Bereichen Wohngebäudesanierung Gemeindekommunikation und regionale Produktvermarktung bis hin zu grundlegenden Strategieentwicklungen in den Bereichen Raumplanung und Verwaltung.

2017: Im Zeichen des ASZ Vorderland

Im Jahr 2017 wurde vorrangig das Projekt Altstoffsammelzentrum (ASZ) Vorderland vorangetrieben. Der im Architekturwettbewerb erstgereihte Entwurf (vom Büro Lenz/Kaufmann) wurde weiterentwickelt und finalisiert. Im November erfolgte die offizielle Baueingabe des Projektes. Parallel wurde mit der Gründung des Gemeindeverbandes ASZ Vorderland die notwendige Organisationsstruktur für den Bau und Betrieb des ASZ geschaffen. Der Baustart des ASZ ist für Mitte 2018 vorgesehen, die Inbetriebnahme soll im Laufe von 2019 erfolgen. Dann wird den Bürgerinnen und Bürgern der Vorderland-Gemeinden ein hochmodernes Recyclingzentrum zur Verfügung stehen, das in Sachen Abfallverwertung und Bürgerservice neue Standards in der Region setzen wird.

Außerdem wurden 2017 viele andere Kooperationsaktivitäten gesetzt, etwa im Bereich Integration: Mithilfe des Projektes „Karriereplanung für Bleibeberechtigte“ konnten seit April 23 Jobs, 19 Weiterbildungen und 7 Lehrstellen vermittelt werden. Dadurch schreitet der Integrationsprozess für Flüchtlinge und andere Zugewanderte zügiger voran und das österreichische Sozialsystem wird finanziell entlastet.

Bestehende Kooperationseinrichtungen, wie die Baurechtsverwaltung Vorderland und die regionale Finanzverwaltung, werden laufend weiterentwickelt. Und neue Kooperationen, etwa den Bereichen Pflege oder Jugendarbeit, sind in Prüfung oder Umsetzung. So wurde Ende September gemeinsam von den sechs Offenen Jugendarbeiten gemeinsam mit der Regio Vorderland-Feldkirch die regionale Aktionswoche für Begegnungskultur „Allerhand / Allerorts“ organisiert.

 

2018: Jahr der Weichenstellungen

Im kommenden Jahr stehen Richtungsentscheidungen für die mittel- und langfristige Entwicklung der Regio Vorderland-Feldkirch an: Im Frühjahr soll der Zwischenbericht des Prozesses „Modellregion Gemeindekooperationen Vorderland-Feldkirch“ vorgelegt werden. Dieser wird derzeit gemeinsam mit GemeindevertreterInnen, Gemeindebediensteten und FachexpertInnen erarbeitet und soll Aussagen über grundlegende Kooperationsprinzipien, einen Maßnahmenplan sowie mittelfristige Entwicklungsszenarien für die Regio enthalten.

Nach einem zweijährigen Entwicklungsprozess wurde kürzlich das Nachfolgemodell für Vision Rheintal namens „Kooperationsräume“ präsentiert und in der Rheintalkonferenz beschlossen. Das neue Modell zielt darauf ab, verbindlicher, flexibler und umsetzungsorientierter zu sein als die bisherige Struktur von Vision Rheintal. Es wird in Sachen regionaler Raumplanung demnach künftig mehr Steuerung durch das Land Vorarlberg und gleichzeitig mehr Selbstverantwortung für die Teilregionen im Rheintal geben. Die Entscheidungsfindung über die Teilnahme an diesem Modell wird die Regio Vorderland-Feldkirch und ihre Mitgliedsgemeinden im ersten Halbjahr 2018 beschäftigen.

Darüber hinaus steht 2018 die Umsetzung weiterer regionaler Projekte an: etwa in den Bereichen Gemeindekommunikation (u.a. Neukonzeption Gemeindeblatt Rankweil), Wohngebäudesanierung (Sanierungslotse) oder regionale Produktvermarktung (Regionalmarkt Vorderland-Walgau-Bludenz).