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Vortrag mit Prof. W. Stadelmann 01.06.2017

Ziel der Projektgruppe „Kind im Dorf“ ist es unter anderem auch die Eltern in der Erziehung zu unterstützen und zu begleiten. Am 1. Juni 2017 konnten wir daher im Bildungshaus Batschuns einen ganz besonderen Referenten begrüßen. Prof. Dr. Willi Stadelmann hielt einen spannenden Vortrag zum Thema:

 „Lernen, Begabung und Intelligenz aus der Sicht der Lernforschung.“

Willi Stadelmann ist Neurowisssenschafter und Pädagoge. Er arbeitet seit über 30 Jahren auf dem Gebiet der Neuropsychologie. Immer wieder hält er Fortbildungen und Vorträge – vergangene Woche auch bei uns in Batschuns!

Bereits am Nachmittag hielt Prof. Dr. Stadelmann ein Kolloquium für das Team vom Kind im Dorf. Nach einem gemeinsamen Abendessen fand dann um 20:00 Uhr der Vortrag für ein größeres Publikum statt. Viele interessierte aus Zwischenwasser und Umgebung sind der Einladung gefolgt.

Die Inhalte des Abends befassten sich mit dem Lernen aus Sicht der Lernforschung. Das Fördern (aber nicht das stressen) ist Grundlage der Begabungs- und Intelligenzentwicklung. Lernen heißt selbst etwas zu tun, mit allen Sinnen etwas wahr zu nehmen. Mit allen Sinnen etwas begreifen kann nicht vor einem Bildschirm gelingen. Auch Emotionen sind Grundvoraussetzungen für ein positives Lernergebnis. Das kann nur mit anderen Menschen passieren und nicht vor dem Bildschirm! „Oder haben sie sich schon einmal in ihren Bildschirm verliebt?“ Nur eine von vielen Sätzen die sowohl zum schmunzeln waren aber auch zum Nachdenken anregten.

Die Teilnehmenden erfuhren auch aktuelles aus der Lern- und Hirnforschung. Die interessierten Eltern konnten sicher viel von diesem spannenden und lehrreichen Abend mit nach Hause nehmen.

„Das Kind kommt nicht auf die Welt, um die Erwartungen der Eltern und Lehrpersonen zu erfüllen“

Danke an alle, die sich Zeit genommen haben, sich mit diesem wichtigen Thema auseinander zu setzen. Ist es doch unser aller Anliegen unseren Kindern ein motivierendes und positives Lernen mit Freude am TUN zu ermöglichen.

Cornelia Bechter, Projektgruppe Kind im Dorf