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Kleinkindbetreuung Zwischenwasser

Das Angebot der Kleinkindbetreuung richtet sich an berufstätige und alleinerziehende Mütter und Väter in Zwischenwasser.

Träger:                               Gemeinde Zwischenwasser

Pädagogische Leitung:    Joleene Palle

Anschrift:                           Fidelisgasse 1, 6835 Zwischenwasser

Telefon:                             05522/4915-252

E-Mail:                               kleinkindbetreuung@zwischenwasser.at

 

Betreuerinnen:

Joleene Palle, Kindergartenpädagogin, Leiterin

Angelika Fleisch, Kleinkindbetreuerin

 

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag von 7.00 - 12.30 Uhr  

Eingangszeit bis ca. 9 Uhr / abholen ab 11.30 Uhr

 

Monatsbeitrag für 1 Tag pro Woche:

Modul 1 – Vormittag           07.00-11.30 Uhr 35,00 €

Modul 2 – Verlängerung      07.00-12.30 Uhr 42,80 €

Modul 2 – Mittagsmodul      11.30-12.30 Uhr 24,60 €

 

Die Bezahlung der Elternbeiträge erfolgt mittels Einzugsermächtigung jeweils frühestens am 10. jedes Monats im Nachhinein. Solange der Platz für das Kind reserviert ist, wird der Elternbeitrag auch bei Krankheit und Urlaub fällig. Bezahlt wird also der für ihr Kind freigehaltene Betreuungsplatz.

 

Förderung

Gefördert wird auf Grundlage des Pro-Kopf-Einkommens der Familie. Weitere Informationen erhalten Sie im Gemeindeamt.

 

Betreuungsalter und Gruppengröße:

Die Kleinkindbetreuung Zwischenwasser ist für Kinder im Alter von 18 bis 35 Monaten und wird als eingruppige Einrichtung mit max. 9 Betreuungsplätzen pro Tag geführt.

 

Aufnahmevoraussetzungen

Für die Betreuung der Kinder gibt es verschiedene Bedingungen, die erfüllt werden müssen:

  • Alter: 18 bis 35 Monate (Stichtag 31.08.)
  • Wohnsitz in Zwischenwasser
  • Berufstätigkeit beider Elternteile oder besondere Umstände (Berufsausbildung, Pflege von Angehörigen, Krankheit,…)

 

Anmeldung und Kündigung:

Die Anmeldung wird erst durch Abgabe des schriftlichen Anmeldeformulars verbindlich. Ein Erstgespräch mit den Betreuungspersonen ist ausdrücklich erwünscht. Die Kündigung ist jederzeit möglich. Sollte ihr Kind durch Krankheit oder aus anderen Gründen die Kinderbetreuung an einem vereinbarten Tag nicht besuchen können bitten wir Sie, uns dies rechtzeitig telefonisch mitzuteilen.

 

Öffnungszeiten:

Die Kinderbetreuung hat ganzjährig geöffnet, mit Ausnahme der Feiertage und reduzierter Ferien (drei Wochen im Sommer und zwei Wochen zu Weihnachten).

 

Räumlichkeiten:

Zur Verfügung stehen uns im Erdgeschoss des Kindergarten Muntlix ein Gruppenraum, ein Bewegungsraum, eine Küche und ein WC für Kinder und ein Waschraum. Direkt angrenzend ist der Spielplatz. Der Kleinkindbetreuung und dem Kindergarten stehen ca. 1.800 m² Spielfläche zur Verfügung. Der Garten wurde speziell auf die naturnahe Förderung der Kinder ausgelegt. Es ist ein naturnaher Garten, welcher gemeinsam mit den Kindern und Eltern geplant und gestaltet wurde. Die Spielplatzfläche wird gemeinsam von der Kleinkindbetreuung und dem Kindergarten genutzt.

Die Kinder sollen sich in unseren Räumlichkeiten wohl fühlen, ihren Bewegungsdrang ausleben und sich auch beim Bedürfnis nach Ruhe zurückziehen können.

 

Jahresplan und Schwerpunkte:

Wir sehen Bildung als lebenslang währender Entwicklungsprozess einer Person. Diese Bildung findet in der Auseinandersetzung mit der sie umgebenden sozialen und natürlichen Umwelt statt. Im Mittelpunkt unseres pädagogischen Denkens und Handelns steht infolgedessen das einzelne Kind, das es seinen individuellen Entwicklungsmöglichkeiten ganzheitlich zu begleiten und zu fördern gilt.

Als Grundlage unserer pädagogischen Arbeit dient uns das Vorarlberger Kindergartengesetz und der bundesländerübergreifende Bildungs- und Rahmenplan sowie die Kinderbetreuungsrichtlinien des Landes Vorarlberg:

http://www.vorarlberg.at/pdf/bildungsrahmenplan.pdf

https://www.vorarlberg.at/vorarlberg/frauen_familie/familie/kinderbetreuungvorarlberg/weitereinformationen/informationenfuergemeinde/richtlinien.htm

Die Angebote, die den Kindern in der Kleinkindbetreuung und im Kindergarten gestellt werden, sowie die Feste und Feiern während dem Betreuungsjahr sind an den Jahreskreis bzw. an die vier Jahreszeiten angepasst. Wir werden Themen wie Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Advent, Weihnachten und Fasching aufnehmen und diese den Kindern näher bringen.

 

Pädagogischer Ansatz

Wir verstehen uns als Betreuungseinrichtung, die Familien unterstützend und Kinder auf ihrem Entwicklungsweg begleiten. Wir ersetzen nicht die Erziehung des Familienhauses, sondern können darauf aufbauen und die Kinder dort abholen wo sie derzeit stehen.

Den Kindern werden täglich frei wählbare, altersgemäße, entwicklungsfördernde Angebote gestellt. Wir orientieren unsere Arbeit am bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich. Daher achten wir darauf, dass sowohl die motorischen, kreativen, sozialen, emotionalen, kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden.

Wir beobachten und reflektieren täglich das Geschehen in der Gruppe um Bedürfnis- und Interessenorientiert arbeiten zu können. Auch wichtig für uns ist es, die Selbständigkeit der Kinder zu fördern.

Um in wertschätzendem Umgang miteinander leben zu können, braucht das Kind klare Regeln, Abläufe und Grenzen. Nur durch gegenseitige Achtung und Akzeptanz gibt es ein erfülltes Miteinander. Diese Regeln werden so gehandhabt, dass die Kinder sie gemäß ihrem Entwicklungsstand und Alter nachvollziehen und verstehen können.

 

Die Eingewöhnungsphase in der Kleinkindbetreuung

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kinderbetreuung bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung. Es sind für viele die ersten Erfahrungen außerhalb der Familie. Das Thema Loslassen, sich voneinander trennen, wenn auch nur für kurze Zeit, und das erste vorsichtige Aufeinander zugehen, sich einlassen auf neue Situationen und neue Bezugspersonen braucht viel Zeit und vor allem Geduld.

Wir möchten die Kinder, angelehnt an das Berliner Modell von Prof. Dr. Kuno Beller, behutsam bei der Eingewöhnung begleiten. Dieses Modell wurde von einem Team erfahrener Pädagogen entwickelt und ermöglicht einen sanften Übergang in die Kleinkindbetreuung. Jedes Kind ist einzigartig und gewöhnt sich auf seine eigene Art und Weise ein.

Bei den ersten Besuchen der Gruppe wird das Kind von einer Bezugsperson, meistens die Mutter, begleitet. Die Betreuerinnen werden von der jeweiligen Bezugsperson dem Kind vorgestellt, anschließend wird der Gruppenraum gemeinsam mit großem Interesse besichtigt. Am ersten Tag halten sich die Betreuerinnen im Hintergrund und beobachten, für was sich die Kinder interessieren. Eventuell wird bei einem Spiel verweilt und nach ca. einer Stunde oder auch weniger wird die Kleinkindbetreuung wieder gemeinsam mit dem Kind verlassen.

Beim zweiten und dritten Tag werden wir versuchen, mit dem Kind Kontakt aufzunehmen und es zu Aktivitäten wie Spielen, Anschauen von Bilderbüchern oder zum Zeichentisch einladen. Die Bezugsperson soll das Kind dazu ermutigen und es dorthin mitbegleiten, dann aber versuchen, sich in eine Beobachterrolle zu begeben und etwas Abstand zu halten. Dem Kind wird somit ein sicherer Hafen geboten, von dem aus es immer wieder zum Spielen geschickt wird, jedoch mit der Bestätigung, dass alles in Ordnung ist. Die Dauer sollte auch hier wieder nur eine Stunde, vielleicht auch etwas mehr sein, je nach Kind.

Ab dem vierten Tag unternehmen wir die ersten kurzen Trennungsversuche. Die Bezugsperson kommt gemeinsam mit dem Kind in die Gruppe und sagt uns guten Morgen und begleitet uns zum vom Kind ausgewählten Spiel. Die Verabschiedung muss deutlich sein und geschieht recht bald. Bitte darauf achten, dass das Kind an eine Betreuerin übergeben wird und die Bezugsperson anschließend den Gruppenraum verlässt. Beim Abschied bekommt das Kind signalisiert: „Ich vertraue dich der Betreuerin an, hier ist es gut für dich, du bist hier sicher und gut aufgehoben, du schaffst das, ich bin stolz auf dich.“

Wenn das Kind weint zeugt das nur von einer engen Bindung zum Elternteil. Sie dürfen so ausdrücken: „Ich werde dich vermissen, ich weiß nicht ob ich das ohne dich schaffe.“ Unsere Kunst bzw. Aufgabe ist es dann, die Kinder zu beruhigen, zu trösten und zu einer Aktivität zu motivieren.

 

Tagesablauf

Unser Tagesablauf wird durch Rituale so gestaltet, dass sich das Kind in der vertrauten Umgebung der Gruppe und des Hauses geborgen fühlt und nicht überfordert wird. Wir achten sehr auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder. Es gibt täglich mehrere Angebote. Einige Beispiele hierfür sind Werkangebote, Bilderbücher, das Singen von Liedern, Fingerspiele und vieles mehr.

Die Kinder können die Angebote frei wählen. Wenn ein Kind nur in einen Bereich geht und dort zufrieden ist, dann ist das völlig in Ordnung. Wenn es sich entscheidet etwas nicht mitzumachen, findet es zurzeit etwas anderes wichtiger und wird so akzeptiert.

Fixe Tagespunkte werden zum einen die Jause und zum anderen der Kreis sein, in dem sich alle Kinder bewusst treffen. Unser Garten wird, wenn das Wetter mitspielt, täglich genutzt. Wir haben die Möglichkeit, gleich bei unseren Gruppenraum hinauszugehen.

Bei Schlechtwetter können wir uns in unserem Bewegungsraum austoben. Egal ob drinnen oder draußen, es wird für die Kinder viel Neues zum Entdecken, zum Spielen und zum Lernen geben.